Arbeitsspeicher im Test
In Zeiten von Videospielen und leistungsfordernden Programmen rüsten die Computernutzer ihre Maschinen stetig auf. Eine sehr wichtige Komponente ist der Arbeitsspeicher, der auch Hauptspeicher genannt wird. In ihm werden die gerade auszuführenden Programme und die benötigten Dateien hinterlegt. Daher wird er für jeden Prozess, den ein Computer ausführen soll, benötigt. Zusammen mit dem Prozessor (CPU) bildet er den Kern des gesamten Geräts und beeinflusst dadurch die Leistungsfähigkeit in einem hohen Maß. Die CPU greift direkt auf den Hauptspeicher zu, weshalb seine Größe und Taktrate unmittelbaren Einfluss hat.
Seine sehr wichtige Stellung in einem Computersystem macht auch den Erwerb nicht sehr einfach. Es existieren zahlreiche Hersteller, die günstige und teure Arbeitsspeicher anbieten. Vor allem Laien sehen sich oft mit einem undurchschaubaren Angebot konfrontiert. Sie kennen meist nicht den Unterschied zwischen den Produkten und trauen sich nicht, ein Objekt zu erwerben. Natürlich tendieren sie immer zu den günstigsten RAM-Riegeln, tatsächlich müssen die nicht von schlechter Qualität sein. Der Laie schließt jedoch von dem niedrigen Preis auf mangelnde Qualität. Tatsächlich können aber auch sehr teure Arbeitsspeicher schlechte Leistungen erbringen.
Die einzige zuverlässige Methode, um die Qualität eines RAM-Riegels zu überprüfen, ist ihn zu testen. Würde jeder Nutzer alle Arbeitsspeicher zunächst durchprobieren würde dies natürlich sehr kosten- und zeitaufwendig sein. Daher übernehmen viele Fachzeitschriften und Onlineportale diese Aufgabe. Sie veröffentlichen entsprechende Testberichte, in denen von den Reaktionszeiten sowie der Haltbarkeit berichtet wird. In der Regel werden die Taktraten in der Produktbeschreibung erwähnt. Allerdings sollte man sich nicht zwangsläufig an diesen orientieren. Wichtig sind auch die Kompatibilität mit dem restlichen System, sowie die entsprechende Haltbarkeit. Nicht selten funktionieren diverse RAM-Riegel bereits nach kurzer Nutzungszeit nicht mehr.